Router im Eigenbau: Teil 1 – Die Idee

Jeder weiß das die Router im Heimbereich großteils der letzte Müll sind. Entweder die Dinger sind richtig langsam, hängen sich immer wieder auf oder haben die älteste Firmware der Welt. Nur wenige Hersteller geben sich dabei wirklich Mühe.

Hatte wirklich schon die verschiedensten Modelle von verschiedensten Herstellen in der Hand. Überzeugt hat mich jedoch noch keiner so richtig. Immer gibt es etwas auszusetzen. Und dabei hab ich in der Regel keine großen Anforderungen. Ein guter Router sollte meiner Meinung nach folgende Eigenschaften aufweisen:

  • schnelles, fehlerfreies Webinterface
  • geräuschloser Betrieb (lüfterlos)
  • stetige Hersteller Updates um Sicherheitslücken zu schließen
  • stabiler Dauerbetrieb
  • stromsparend

Bisher war ich am meisten von der FritzBox 7390 überzeugt, ich war allerdings ständig von 5-20% Packet Loss geplagt. Irgendwann stellte ich fest das es an der FritzBox lag. Ursache ist bis heute nicht gefunden, nach dem tausch gegen die ZyWALL USG 20W war das Problem endlich weg.

Die ZyXEL ZyWALL USG 20W ist eigentlich auch ein toller Router (mit integrierter Firewall), dieser ist sogar schon für Kleinunternehmen ausgerichtet. Allerdings stört mich der Lüfter in dem Gerät gewaltig. Da bei mir der Router in dem Raum läuft in dem ich auch schlafe ist das ganze richtig beschissen. Und er ist wirklich richtig laut. Wer denkt man kann den Lüfter einfach abstecken in dem man das Gerät aufschraubt täuscht sich allerdings. Nach dem abstecken des Lüfters fährt der Router nicht mehr hoch und geht in den Fehlermodus. Ob man einen Widerstand reinlöten kann stattdessen hab ich jetzt mal nicht versucht . :)

Um eben genau meine „Wunschliste“ von oben zu erfüllen sowie um weitere zusätzliche Features zu erweitern habe ich mich entschlossen einen Router selbst zu bauen. Dabei möchte ich auf Leistungsstarke Hardware setzen um auch beim zocken ständig stabil ins Internet zu gehen. QoS ist dabei ja auch ein interessanter Punkt.

Das Projekt bestreite ich dieses mal auch nicht alleine sondern bekomme tatkräftige Unterstützung von @fu86. Die Hardware dafür ist bereits bestellt, mehr dazu gibt es im Teil 2. Weiter geht’s damit vermutlich am Dienstag.

2 Antworten auf „Router im Eigenbau: Teil 1 – Die Idee“

  1. Hallo,

    ich Frage mich ersetzt der Router auch deine Fritzbox zuhause sprich übernimmt er die Schnittstelle zwischen Internetanbieter und deinem Heimnetzwerk oder findet dafür noch ein extra Router Platz?

    Und bezieht sich der Packet Loss über WLAN oder LAN?

    Danke :)

    1. Hallo Andreas,

      meine FritzBox wurde dadurch abgelöst. Zwischen dem Router und dem Kabel Internet hängt nur mehr ein simples Cisco Kabel Modem von Unitymedia. Das Modem hat nur einen WAN Ausgang. Die komplette Funktionalität des Routers (Routing, DHCP, ..) übernimmt der selbst-bau Router.

      Packet Loss hatte ich mit der Fritzbox auch via Kabel. Keine Ahnung was die für einen Schaden hatte, normal sollte das jedoch nicht sein.

      Liebe Grüße
      Tyrola

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